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„Eine Bergmannsampel in St. Ingbert“, regt Ortvorsteher Ulli Meyer an. Damit könnte die Arbeit der ehemaligen Bergleute in St. Ingbert in Ehren gehalten sowie deren Verdienste um den wirtschaftlichen Erfolg der Mittelstadt gewürdigt werden. Zudem wäre dies ein schöner Beitrag zum Jubiläumsjahr der Bergkapelle. „Statt eintönigen Einheitssymbolen könnte St. Ingbert bestimmte Ampeln mit Bergmannsmotiven versehen“ so Ortsvorsteher Ulli Meyer. Ähnlich der Bergmannsampel aus Duisburg, könnte auch St. Ingbert eigene Ampelmotive einführen. Diese neuen Ampelmännchen würden eine Grubenlaterne in der Hand halten. „Die Bergmannsampeln wären ein Symbol des Dankes und der Wertschätzung für die Bergleute“ fasst Ulli Meyer die Beweggründe für diesen Vorschlag zusammen. Er greift damit den Hinweis von Jürgen Becker auf, einem „Exil-St. Ingberter“, der die Figur für Duisburg entworfen hat. Da es in anderen Bundesländern möglich ist, von den Standardampelzeichen abzuweichen und dennoch die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, könnte dies auch im Saarland möglich werden.
Unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans stand ein zum dritten Mal ausgeschriebener Wettbewerb um die schönste Laterne zum St. Martinsfest.  St. Ingberts Ortsvorsteher Ulli Meyer hatte Ende vergangenen Jahres St. Ingberts Kinder dazu aufgerufen, ihm ein Foto ihrer selbst gebastelten Martinslaterne zuzusenden, um damit an einem kleinen Wettbewerb „Wer hat die schönste Martinslaterne?“ teilzunehmen. Jetzt wurden in der Zebraklasse der Südschule gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans und Ortsvorsteher Ulli Meyer die schönsten Martinslaternen prämiert. Bis Anfang Dezember gingen bei Ulli Meyer Bilder in den Kategorien Kindergarten und Grundschule ein, die von einer Jury bewertet wurden, der unter anderem Pfarrer Daniel Zamilski  (Pfarrei „Heiliger Ingobertus“) und Ute Strullmeier (Kinderschutzbund) angehörten. „Kriterien waren Einfachheit und dass die Laterne kindgemäß aussieht“, so Ute Strullmeier. Gewinner in der Kategorie Kindergarten waren Charlotte Theobald  (Kita Christuskirche);  sie hatte eine Laterne mit Roboter gebastelt, und Malia White aus der Kita Herz Jesu Hassel, die als Motiv für ihre Laterne einen Frosch ausgewählt hatte.  Preisträger bei den Grundschulkindern waren Konstantin Becker, der den heiligen Martin (1. Preis) als Thema ausgesucht  und  Konstantin Schille, der ein Seepferdchen als Motiv kreiert hatte (2. Preis). Ulli Meyer ist der Wettbewerb deshalb wichtig, weil St. Martin als eine Symbolfigur für das Überwinden von Grenzen gilt, zwar nicht mehr zwischen den Ständen, aber zwischen Religionen und Kulturen. „Sein Andenken zu bewahren, seine Tradition zu pflegen und sein Vorbild an Hilfsbereitschaft über Grenzen hinweg unseren Kindern zu vermitteln, bleibt uns Aufgabe und Anliegen“, so Meyer weiter.  „Und wenn ich sehe, wie viele tolle Ideen ihr habt, werde ich auch beim nächsten Mal die Schirmherrschaft übernehmen", so Ministerpräsident Tobias Hans.      
Anpacken für die Kita Herz Jesu Hassel war am letzten Samstag gefragt. Denn der Neubau steht bevor. Dazu muss das alte Gebäude abgerissen und natürlich leergeräumt werden. Ulli Meyer packte mit an. Transportiert wurden Schränke, Möbel, Utensilien und vieles mehr, und zwar von der Kita zum Jugendheim und in die Unterkirche. Über 60 Helfer waren mit von der Partie. Beim gemeinsamen Frühstück gegen Mittag lernte Ulli Meyer viele junge Hasseler Familien, die mitgeholfen hatten, kennen und nahm ihre Anliegen auf.